Das 26. Kölner Sommerfestival in der Philharmonie vom 12. Juli bis 11. August 2013

Der Vorverkauf für alle Produktionen ist ab sofort eröffnet!


Köln, 24.01.2013:
Vielfalt und Neues im Programm, Leidenschaft bei den Künstlern, Begeisterung beim Publikum und eine Rekordbesucherzahl – das Kölner Sommerfestival blickt auf ein herausragendes Jubiläumsjahr 2012 zurück. Und ein mindestens genauso spannendes Festival steht auch in seiner 26. Auflage bevor! 2013 präsentiert das Kölner Sommerfestival vom 12. Juli bis 11. August in der Philharmonie nicht nur vier exzellente Tanz-, Show- und Musicaldarbietungen aus aller Welt, die auch in Deutschland bereits unzählige Fans und Liebhaber gewonnen haben. Mit einer spektakulären Deutschlandpremiere bleibt es sich auch als Bühne für außergewöhnliche Neuentdeckungen treu.

 

MUMMENSCHANZ: Vom 12. bis 14. Juli eröffnet das Festival eine Truppe, die schon längst ein Mythos ist, und ein quicklebendiger dazu! Unlängst erneut am Broadway gefeiert, gastierten MUMMENSCHANZ bereits im vergangenen Jahr während ihrer 40 Jahre Jubiläumstour auf dem Kölner Sommerfestival und begeisterten mit ihrem universellen, poetischen Theater an nur zwei Abenden jeden, der den Weg in die Kölner Philharmonie fand. „Im besten Sinne durchgeknallt“, urteilte der Kölner Stadtanzeiger. „Klingt verrückt? Ist es auch. Denn wer „Mummenschanz“ noch nicht gesehen hat, hat auch noch nie etwas Vergleichbares erlebt.“ Dieses Jahr kommen „die Virtuosen der Stille“ wieder, um an fünf Abenden mit ihrem aktuellen Programm ihrer ganz eigenen Magie freien Lauf zu lassen.

Zwei Augen, zwei Ohren, ein Mund – mehr braucht es manchmal nicht, um der Fantasie zu Höhenflügen zu verhelfen. Diese Kunst ist es, die Mummenschanz bis zur Perfektion verfeinert hat: eine Sprache ohne Worte, eine Sprache, die jeder Mensch auf der ganzen Welt versteht und die jeden berührt. Das einzigartige Figurentheater aus der Schweiz wird 2013 die erfolgreichsten Nummern und einige nur selten gezeigte Kostbarkeiten aus über 40 Jahren kreativem Schaffen präsentieren.

 

TANGUERA: Danach, vom 16. bis 28. Juli, kehrt das Tango-Musical TANGUERA endlich nach Köln zurück. Der erfolgreichste argentinische Show-Export feierte 2008 ein mit 25 000 Zuschauern ausverkauftes Gastspiel in der Kölner Philharmonie. Und nicht nur hier, auch in Buenos Aires, New York, London, Berlin, Tokio, Wien und in Paris begeisterte TANGUERA unter der Schirmherrschaft von Maestro Daniel Barenboim das Publikum. Eindrucksvolle Lichtdesigns und Bühnenprojektionen, preisgekrönte Choreografien des Tango-Stars Mora Godoy und die beeindruckende Perfektion eines dreißigköpfigen Tanz-Ensembles vereinen sich in TANGUERA zu einem kraftvollen Sog aus Leidenschaft, Begierde, Schmerz und Erotik. Rein mit präzisen Blicken und Gesten, der Musik und dem alles beherrschenden Tanz gelingt TANGUERA dabei etwas, woran sich vorher keine Tango-Performance gewagt hat: das Erzählen einer bewegenden Geschichte!

 

LES BALLETS TROCKADERO DE MONTE CARLO: Diese in jeder Hinsicht unvergleichliche Ballettcompagnie riss das Publikum des Kölner Sommerfestivals vor zehn Jahren zu Jubelstürmen hin. Nun ist sie endlich wieder zurück in Deutschland und gibt vom 30. Juli bis 04. August eines ihrer weltweit begehrten Gastspiele in der Philharmonie.

Ausverkaufte Häuser von New York über Paris bis Peking, Begeisterung am Bolschoi Theater: Wo immer sie auftreten sind den „Primaballerinen“ der außergewöhnlichen New Yorker Ballettcompagnie LES BALLETS TROCKADERO DE MONTE CARLO die Herzen, die Bewunderung und das Amüsement des Publikums gewiss. Denn das Ensemble bringt die großen Klassiker der Ballettgeschichte nicht nur vollendet und originalgetreu auf die Bühne, sondern auch mit ebenso großem Augenzwinkern. Ausnahmslos Männer, gänzlich klassisch ausgebildet und jederzeit auf Augenhöhe mit den Primaballerinen klassischer Compagnien, tanzen sie das klassische Repertoire nicht nur virtuos und en pointe. Meisterhaft persiflieren sie dabei die Manierismen der „überirdischen“ Tanzwelt. Und das Schöne dabei: Sie tun es mit größter Verehrung für das Ballett. Wie sonst wären Auszeichnungen wie der National Dance Award des Critics’ Circle in London 2007 für ihr herausragendes klassisches Repertoire oder der renommierte „Positano Premia la Danza – Leonide Massine“ Preis (2007) zu erklären.

 

TRACES: Zum ersten Mal in Deutschland, wird auf dem Kölner Sommerfestival vom 6. bis 11. August eine Show als krönender Abschluss zu erleben sein, die bereits weltweit für Aufsehen sorgte. „Eine Dosis reinen Adrenalins”, schwärmt die New York Times über TRACES, die furiose Produktion der Nouveau Cirque Compagnie Les 7 doigts de la main aus Montréal. Nach großen Erfolgen, u.a. beim weltbekannten Cirque Du Soleil, kamen die Gründungsmitglieder der Compagnie zusammen, um etwas Neues zu schaffen. TRACES hinterlässt – der Name ist Programm – bleibende Spuren. Nicht nur in der internationalen Theater- und Circusszene, sondern vornehmlich beim Zuschauer. Sieben Menschen – sechs Männer und eine Frau – in einer Notunterkunft. Hier kosten sie ihre vermeintlich letzten Stunden voll aus und versuchen, etwas von sich zu hinterlassen: traditionelle Akrobatik, Theater, Skateboarding, zeitgenössischer Tanz, Parcours und Musik – diese ebenso explosive wie humorvolle Mixtur ist unumschränktes Ja zum Leben und ungezügelte Energie, die blitzschnell zum kollektiven Puls wird. Selten hat man eine Show gesehen, die so nah am Leben unserer Zeit ist, die es durch den Ausbruch purer kreativer Lebensgier in all seiner Spannung und Schönheit so sinnlich greifbar macht.